Die Ludwigsvorstadt mit den Isarvorstädten, umschließt die südliche Hälfte der Altstadt. Das Bahnhofsviertel, im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde mit Wohn- und Geschäftshäusern wieder aufgebaut. Neben Groß- und Einzelhandelskonzentrationen ist in diesem Viertel das Hotel- und Gaststättengewerbe zahlreich vertreten. Auf einem Areal östlich der Hackerbrücke befindet sich der 2009 eröffnete Zentrale Omnibusbahnhof. Neben seiner Zweckbestimmung für den überregionalen Busverkehr wurden auch ergänzende Einrichtungen, wie Handel-, Büro- und Gastronomienutzungen geschaffen. Das Wies'nviertel (dessen Name sich von der Theresienwiese als Veranstaltungsort für das weltbekannte Oktoberfest ableitet) wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als repräsentatives Villen- und Mietshausviertel konzipiert. Heute dominieren dort Bürofunktionen. Östlich an das Wies'nviertel schließt das Klinikviertel an, mit den Innenstadtkliniken der Universität und zahlreichen angegliederten Instituten. Der nördlich angrenzende "Alte Südfriedhof", der älteste Zentralfriedhof Münchens, wurde im Jahr 2013 450 Jahre alt. Prominente Persönlichkeiten aus der Münchner Kultur- und Wirtschaftsgeschichte vergangener Jahrhunderte fanden dort ihre letzte Ruhe. Durch die Modernisierung/Sanierung alter Wohngebäude und der daraus resultierenden Anhebung des Mietniveaus, sowie durch die Errichtung von Eigentumswohnungen auf früheren Gewerbeflächen (jüngstes Beispiel ist der 56 Meter hohe Turm des früheren Heizkraftwerks), ist die Sozialstruktur in einzelnen Bezirksteilen in Veränderung begriffen: Der Altersaufbau der Bezirksbevölkerung verjüngt sich und die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte rangiert an zweithöchster Stelle.
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