Der Stadtteil Raderberg liegt im Süden Kölns und gehört zum linkrheinischen Stadtbezirk Rodenkirchen. Im Osten grenzt der Stadtteil an Bayenthal, im Süden an Raderthal und Marienburg, im Westen an Zollstock. Raderberg schließt unmittebar an die beliebte Südstadt an. Durch die Nähe Raderbergs zum Vorgebirgspark bietet sich Anwohnern jederzeit ein entspannter Platz im Grünen. Über die Schönhauser Straße oder den Bayenthalgürtel ist auch der Rhein mit seinen vielfältigen Naherholungsmöglichkeiten zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell erreicht. Entlang der Bonner Straße und in Richtung der nördlich gelegenen Südstadt mit seinem quirligen Chlodwigplatz befinden sich viele beliebte Restaurants, Bars und Cafés. Ein gut durchmischter Einzelhandel bietet hier sowohl Supermärkte als auch viele kleinere Fachgeschäfte. Im Zentrum von Raderberg befindet sich die Kölner Großmarkthalle, eine der größten Deutschlands und von wirtschaftlicher Bedeutung für die gesamte Region. Dort handeln Wochenmarktbetreiber und Gastronomen Obst, Gemüse-, Fisch- und Fleischwaren. Da das Areal wegen seiner zentralen Lage aber langfristig auch als Wohnstandort in der Kölner Südstadt vorgesehen ist, gibt es Überlegungen für eine neue Nutzung - was die begehrte Wohnlage in Raderberg nur bestätigt.Raderberg beherbergt eine Grundschule und mehrere Kitas. Weiterführende Schulen sind in den angrenzenden Stadtteilen Bayenthal und Südstadt zahlreich vorhanden. In Bayenthal befindet sich neben einer Vielzahl an Arztpraxen auch das St. Antonius Krankenhaus. Neben einigen Fitnessstudios mit einem klassischen Sport- und Freizeitangebot ist die Vielzahl an kleineren Kampfsport-Studios eine Besonderheit in Raderberg. Diese bieten auch exotischere Techniken wie Capoeira an. Hauptsehenswürdigkeit von Raderberg ist der KunstSalon - eine ehemalige Kupferschmiede in der Brühler Straße. Um 1900 als Fabrikgebäude errichtet, wurde sie 1996 als Veranstaltungslocation und Kulturstätte für Bildende Kunst, Schauspiel, Literatur, Musik, Tanz und Film ausgebaut. Raderberg verfügt sogar über eine eigene Schauspielschule.An der Haltestelle Bonner Wall hält die Straßenbahnlinie 17 (Severinstraße -Sürth Bahnhof), die an weitere Verbindungen anknüpft. Die Kölner Innenstadt erreicht man mit den Buslinien 106, 132 und 133 innerhalb weniger Minuten Fahrzeit. Bis zu acht Elektro-Busse pendeln in kurzen Abständen auf der rund sieben Kilometer langen Strecke zwischen dem Breslauer Platz in der City und dem Südfriedhof in Zollstock. Die Buslinien 130, 134 und 142 vernetzen den Stadtteil in ost-westlicher Richtung mit den umliegenden Stadtteilen. Abgerundet wird die gute Verkehrsanbindung durch die Autobahnen A555 und die A4 am Kreuz Köln-Süd, die über den Bonner Verteiler in nur wenigen Fahrminuten erreichbar sind.
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