Gründerzeitflair im Musikviertel - Zentrum WestFür Leipzigs Baugeschichte gibt es Zeugen aus neun Jahrhunderten mit rund 15.000 denkmalgeschützten Bauten, unter denen die Epoche des Wilhelminischen Kaiserreiches mit etwa 12.500 Gebäuden dominiert. Leipzig war zu dieser sogenannten Gründerzeit eine der reichsten Städte Deutschlands und als Messe-, Handels- und Industriestadt berühmt, in der nicht nur Bücher gedruckt, sondern auch Maschinen aller Art erfunden und gebaut wurden. Dieser Reichtum ließ in der Gründerzeitepoche von 1870 bis 1918 architektonische Meisterwerke entstehen. Keine andere Stadt hat einen derartig reichen Bestand aus dieser Epoche aufzuweisen. Leipziger Musikviertel - Zentrum West,Zwischen 1880 und 1900 entstand nach langer, sorgsam durchgestalteter Planung das attraktive Leipziger Musikviertel mit seinen großzügigen Alleen und reichhaltigen Baumbestand.Um die monumentalen Bauten des ehemaligen Reichsgerichts (heute Bundesverwaltungsgericht), dem Königlichen Konservatorium (heute Hochschule für Musik), der Universitätsbibliothek und Kunstgewerbeschule (heute Hochschule für Grafik und Buchkunst) gruppieren sich neben einer Vielzahl weiterer Hochschulen, repräsentative Wohnbauten in beeindruckender, gründerzeitlicher Baukunst.Die großzügigen Grünanlagen des Clara-Zetkin-Parks und die idyllische Ruhe laden jederzeit zu einem Spaziergang ein. Der an der Elster gelegenen Kulturpark umfasst den König-Albert-Park, den Johanna-Park, den Palmengarten und die südlich angrenzende Pferderennbahn.
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